|
unter Leitung von Frau Kerstin Stieglitz, Dipl. Soz.-Päd. an vier Standorten im Schwalm-Eder-Kreis
Sind so kleine Hände, winz´ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.
Sind so kleine Ohren scharf und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen werden davon taub…
(Bettina Wegner)
Ein hoher Anspruch, den uns die Liedermacherin Bettina Wegner in Ihrem Lied „Kinder“ da entgegenhält, aber wie sieht die Realität aus? Ist dieser hohe Anspruch auch in der Realität umsetzbar?
Ich möchte Sie, liebe Tagesmütter dazu einladen darüber nachzudenken, wie es bei uns aussieht mit den beiden Polen Anspruch und Wirklichkeit.
Ein Thema, das sowohl in Richtung eigene Familie als auch auf den Alltag als Tagesmutter eingehen kann.
Hier ist Raum, über schwierige Situationen und entsprechende Lösungsstrategien nach zu denken, die sich im Laufe des Betreuungsverhältnisses entwickeln, wie z.B. täglicher Umgang mit dem/n Tageskind/ern, den abgebenden Eltern, den zuständigen Fachdiensten – wo bleibt die Unterstützung, wenn ich sie dringend brauche, welchen Weg schlage ich ein, um sie einzufordern?
Der Gesprächskreis unterstützt die tätige Tagesmutter, ihr eigenes Selbstverständnis zu stärken und das nötige Selbstbewusstsein beim Vertreten der eigenen Person während eines Betreuungsverhältnisses aufzubauen.
Diese vorgenannten Impulse können am Abend aufgegriffen werden, können aber auch ganz anders gelagerten Bedürfnissen der teilnehmenden Tagesmütter weichen.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und anregende Gespräche.
Ihre Kerstin Stieglitz
|